
Osteopathie für Kleinkinder
Jetzt geht es richtig los - die Welt entdecken!
Die Beste Unterstützung für Ihr Kind
Kleinkinder wollen wachsen, lernen und täglich neue Erfahrungen sammeln. Sie entdecken die Welt mit allen Sinnen und lernen, ihren Körper immer besser zu beherrschen.
Manchmal läuft die Entwicklung nicht reibungslos: Stürze, schwierige Geburt oder angeborene Besonderheiten können die motorische oder geistige Entwicklung verzögern. Mit sanfter Kinderosteopathie unterstütze ich Ihr Kind dabei, Blockaden zu lösen, Beweglichkeit zu fördern und ein freies, unbeschwertes Wachstum zu ermöglichen.“
Warum Kinder zur Osteopathie kommen sollten
Viele Eltern lassen ihr Kind einfach präventiv untersuchen, um sicherzugehen, dass sich alles gesund entwickelt.
Andere Kinder zeigen konkrete Themen oder Beschwerden:
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Verdauungsprobleme – z. B. Bauchschmerzen, Blähungen oder Verstopfung
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Schlafprobleme – Durchschlafen, Alpträume oder nächtliche Unruhe
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Fehlhaltungen und einseitige Bewegungsmuster – z. B. Schiefhals oder einseitiges Belasten
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Entwicklungsverzögerungen – Drehen, Krabbeln, Sitzen oder Laufen nur an der Hand der Eltern
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Motorische Schwierigkeiten – Koordination, Gleichgewicht, Feinmotorik
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Sprach- und Wahrnehmungsprobleme – z. B. verspätetes Sprechen oder Schwierigkeiten bei Sinnesreizen
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Allergien oder wiederkehrende Infekte – unterstützend zur Regulation des Körpers
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Kieferentwicklung – kann mit Dentosophie gefördert werden, um Zahnspangen möglichst zu vermeiden und Weisheitszähne zu erhalten
Mit sanfter Kinderosteopathie und Naturheilverfahren lassen sich Blockaden lösen, Beweglichkeit fördern und die kindliche Entwicklung optimal unterstützen.“
Mit Gefühl und Verstand: wie ich arbeite
Im Anamnesegespräch
In der Anamnese besprechen wir gemeinsam mit den Eltern den Grund für den Termin. Dabei gehen wir auf Besonderheiten bei der Geburt, die ersten Lebenswochen, die aktuelle Entwicklung und die Beobachtungen der Eltern zu möglichen Problemen ein.
Die Anamnese gestalten wir möglichst kurz, damit das Kind nicht zu lange warten muss und der Termin entspannt beginnen kann.
Bei der Untersuchung
Ich achte ich auf den Körpertonus des Kindes, auf Fehlstellungen, Veränderungen an der Wirbelsäule, den Hüften und Schultern. Wie ist die Bauchspannung? Wie bewegt es sich? Gibt es Auffälligkeiten? Ist die Entwicklung im Normbereich?
Die Behandlung von Kleinkindern
Die Behandlung erfolgt möglichst sanft und kindgerecht. Die Kinder spielen mit Spielzeug oder schauen gemeinsam mit den Eltern ein Buch an. So sind sie gut abgelenkt und nehmen die Behandlung meist kaum wahr.
Bei der Behandlung setze ich auf fasziale und energetische Techniken, punktuelle leichte Akkupressur sowie Cranio-Sakrale Methoden, die sich bei Kindern besonders bewährt haben.
Kinder wollen gesund werden – oft ist es verblüffend, wie schnell sie auf die Behandlung reagieren und Fortschritte zeigen.
Hilfe zur Selbsthilfe
Wenn möglich gebe ich den Eltern Tipps, abhängig von den Beschwerden.
Nachsorge
In der Regel benötigen Kinder etwa 2 Sitzungen. Je nach Befund können weitere Behandlungen sinnvoll sein.
Viele Kinder kommen erneut, wenn neue Beschwerden auftreten, oder in regelmäßigen Abständen zur Kontrolle, um die gesunde Entwicklung zu unterstützen.“
Ablauf & Dauer der Behandlung
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Ersttermin (45 Min.): kurze Anamnese, Untersuchung, erste Behandlung, bei Bedarf Maßnahmen für die Eltern
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Folgetermine (30–45 Min.): Abstände je nach Verlauf
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Typisch: 1 bis 3 Sitzungen
Hinweis: Jede Behandlung wird individuell abgestimmt und versteht sich als Ergänzung zur ärztlichen Betreuung, nicht als deren Ersatz.
Zwei Beispiele direkt aus der Praxis
🩺 Praxisbeispiel 1 – Mia läuft nicht
Ausgangslage:
Mia ist 1 Jahr und 9 Monate alt. Ihre sprachliche und intellektuelle Entwicklung ist sehr gut, ebenso ihre manuellen Fertigkeiten. Allerdings zeigt Mia große Ängstlichkeit beim Laufen – sie geht nur an der Hand der Eltern und traut sich nicht, selbstständig Schritte zu machen.
Befund:
Auffällig ist, dass der craniosakrale Rhythmus kaum wahrnehmbar ist. Das Iliosakralgelenk (ISG) ist beidseits fest, und in den Beinknochen finden sich überraschender Weise mehrere interossäre Läsionen, die Ursache für die Unsicherheit beim Gehen sein könnten.
Vorgehen:
Behandlung der ISGs, Lösen der Blockaden im Bereich des Beckens sowie Behandlung der Läsionen in den Beinen, ergänzt durch craniosakrale Techniken.
Ergebnis nach der 1. Behandlung:
Mia läuft zwei Mal vier bis fünf Schritte zwischen ihrer Mutter und mir, möchte danach aber nicht mehr.
Übungen für zu Hause:
Den Eltern wird geraten, Mia regelmäßig zwischen sich hin- und herlaufen zu lassen, damit sie aufgefangen werden kann, falls sie stürzt. Außerdem sollen sie Mia immer wieder loben, wenn sie sich hochzieht oder im Stand spielt, um ihr Selbstvertrauen beim Stehen und Gehen zu stärken.
Ergebnis nach einer Woche:
Mia kommt ein zweites Mal. Sie ist noch immer unsicher, daher wird weiter an den Blockaden in den Beinen gearbeitet, um ihre Stabilität zu verbessern.
Einige Tage später berichtet die Mutter, dass Mia Tag für Tag deutliche Fortschritte macht – inzwischen läuft sie sicher und selbstständig.
🩺 Praxisbeispiel 2 – Theo hält den Kopf schief
Ausgangslage:
Theo ist 4 Jahre alt und besucht bereits den Kindergarten. Seit etwa drei Wochen hält er den Kopf schief nach rechts. Jede andere Kopfhaltung verursacht ihm Schmerzen.
Die Eltern können sich den Auslöser nicht erklären, berichten aber, dass Theo häufig auf einem großen Trampolin mit Sicherheitsnetz spielt – möglicherweise ist er dort ungünstig gefallen.
Befund:
Deutliche muskuläre Verspannung im Nackenbereich, besonders im oberen Halswirbelsäulenabschnitt. Ein Halswirbel steht in Fehlstellung, was die Stellung des Halses erklärt.
Behandlung:
Sanfte Dekompression der oberen Halswirbelsäule (C0–C2) sowie fasziale Techniken zur Lösung der muskulären Spannung im Nacken.
Ergebnis nach der 1. Behandlung:
Die Blockade löst sich bereits während der Sitzung. Theo kann den Kopf anschließend wieder gerade halten und schmerzfrei bewegen.
Nachbehandlung:
Keine weitere Behandlung erforderlich.
Was Sie selbst tun können (alltagstaugliche Selbsthilfe)
👀 Beobachten Sie Ihr Kind aufmerksam:
Achten Sie auf Veränderungen im Bewegungsablauf oder Verhalten. Oft zeigen sich kleine Unstimmigkeiten zuerst in der Bewegung.
🌱 Stärken Sie das Selbstbewusstsein Ihres Kindes:
Loben Sie Fortschritte und ermutigen Sie Ihr Kind. Anerkennung stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
🤲 Berührung schafft Vertrauen:
Massieren Sie Ihr Kind regelmäßig und schenken Sie ihm körperliche Nähe – das vermittelt Sicherheit und Geborgenheit.
🚶♀️ Fördern Sie Bewegung spielerisch:
Seien Sie der Mentor Ihres Kindes. Gehen Sie gemeinsam spazieren, toben Sie miteinander oder schaffen Sie Gelegenheiten zum Spielen mit anderen Kindern.
🧘♀️ Bleiben Sie selbst entspannt:
Kinder spüren die Stimmung ihrer Eltern. Je ausgeglichener Sie sind, desto besser kann sich auch Ihr Kind entspannen und entwickeln.
📵 Halten Sie Ihr Kind fern von Bildschirmen:
Vermeiden Sie Handys, Tablets oder Fernseher – besonders bei Kleinkindern. Die Augen entwickeln sich bis etwa zum 12. Lebensjahr und müssen in dieser Zeit räumliches Sehen (3D) trainieren. Bildschirme beeinträchtigen diese Entwicklung und können langfristig zu kognitiven Problemen oder Entwicklungsverzögerungen führen.
Kinder lernen am besten, wenn sie Dinge anfassen, erforschen und sich bewegen dürfen.
Häufige Fragen zur Behandlung von Säuglingen (FAQ)
Warum hat mein Kind die Probleme? Habe ich was falsch gemacht?
Bitte machen Sie sich keine Vorwürfe!
n den allermeisten Fällen liegt die Ursache nicht bei den Eltern, sondern in äußeren Umständen:
Es gibt Veranlagungen, Besonderheiten während der Geburt oder kleine Traumen, vor denen Sie Ihr Kind gar nicht schützen konnten.
Bei Babys und Kleinkindern mit Verdauungsbeschwerden finde ich in meiner osteopathischen Praxis in Kolbermoor häufig Blockaden oder kleine Fehlstellungen im Bereich der Wirbelsäule oder des Beckens.
Auch eine Antibiotikabehandlung können das empfindliche Gleichgewicht des Darms stören.
War die Geburt schwierig, mussten Hebamme oder Arzt vielleicht mechanisch unterstützen – zum Beispiel mit einer Saugglocke. Dabei können Spannungen oder Gewebsreizungen entstehen, die das Kind belasten, solange sie nicht gelöst werden.
Eine sanfte Kinderosteopathie kann hier helfen, die natürliche Beweglichkeit und Balance im Körper wiederherzustellen und den Heilungsprozess zu unterstützen –
damit Ihr Kind sich wohler fühlt, besser verdauen kann und sich frei entwickeln und wachsen darf.
Mein Kind schläft nicht durch. Können Sie mir helfen?
Unruhe bei Kindern hat häufig mit dem zu tun, was sie tagsüber erleben.
Zu viele Eindrücke, Reizüberflutung oder das Gefühl, es den Eltern nicht recht machen zu können, können Kinder stark belasten. In der Nacht finden sie dann oft keine Ruhe – dabei ist erholsamer Schlaf so wichtig für die körperliche und geistige Entwicklung.
Das Wichtigste ist, dass Sie Ihr Kind in seinem Selbstvertrauen stärken, es loben und darauf achten, dass es am Tag sowohl ausreichend Anregung als auch Zeiten der Stille bekommt.
Gerade die Fähigkeit, sich alleine zu beschäftigen, ist wertvoll und sollte früh gefördert werden – Eltern müssen keine ständigen „Animateure“ ihrer Kinder sein.
Dennoch gibt es Situationen, in denen eine osteopathische Behandlung sinnvoll sein kann:
Wenn Ihr Kind trotz aller Bemühungen nicht zur Ruhe kommt oder häufig nachts aufwacht, kann die Ursache im vegetativen Nervensystem liegen – insbesondere im Bereich der Brustwirbelsäule, wo das sympathische Nervensystem verläuft.
Verspannungen oder Blockaden in diesem Bereich sind bei Kleinkindern nicht selten und können den Schlaf beeinträchtigen.
Auch Verdauungsprobleme und Blähungen stören häufig die Nachtruhe. Hier kann die Osteopathie sanft helfen, unterstützt durch naturheilkundliche Maßnahmen oder Nahrungsergänzungen.
Bei Alpträumen kann eine Cranio-Sakrale Behandlung hilfreich sein – sie unterstützt die Entgiftung des Gehirns und fördert innere Ruhe.
Mein Kind ist unruhig, tollpatschig und schwer zur Ruhe zu bringen – Können Sie mir helfen?
Es gibt Kinder, die von Natur aus sehr viel Energie haben und gefordert werden wollen. Hier ist es kontraproduktiv. Ich sehe immer wieder, dass solche Kinder durch ein Handy oder IPad ruhig gestellt werden. Das hilft kurzzeitig, aber wird nicht dem Bedürfnis der Kinder gerecht, sich zu bewegen und Neues zu entdecken. Besser wäre, die Kinder mit anderen (Nachbarschafts-)Kindern spielen zu lassen, mit ihnen Ball zu spielen, damit sie sich austoben können oder mit Ihnen in Kleinkinder-Bewegungsgruppe zu gehen.
Im Sommer ist das Toben im Schwimmbad oder am See eine super Möglichkeit sich auszutoben, damit ihr Bewegungsdrang ausgelebt wird. Dann kommen Sie auch zur Ruhe.
Dennoch sollten solche Treibaufs auch oseopathische Hilfe bekommen. Wenn das Nervensystem sich nicht beruhigt, oder craniale Strukturen betroffen sind, nutzen all die oben genannten Interventionen nur bedingt. Hier ist wieder mal die Cranio-Sakrale Therapie als erstes zu bennen. Parallel sollte man die Ernährung begutachten? Gibt es Nahrungsunverträglichkeiten oder Hautausschläge?
Wo ist die Grenze der Osteopathie bei Kleinkindern?
Osteopathie kann die Gesundheit und das Wohlbefinden von Kleinkindern effektiv unterstützen.
Sie fördert sanft die Beweglichkeit, die Nervenfunktionen und das Zusammenspiel verschiedener Körpersysteme.
Wichtig: Osteopathie ersetzt niemals eine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung.
Bei akuten Beschwerden wie:
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Akute Erkrankungen
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Hohes Fieber
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Starke Schmerzen
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Erbrechen oder blutiger Stuhl
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Atemprobleme oder Kurzatmigkeit
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Unstillbares Schreien bei Säuglingen
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Neurologische oder schwerwiegende Symptome
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Krampfanfälle oder plötzliche Bewegungsstörungen
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Lähmungserscheinungen oder Sensibilitätsverlust
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Starke Kopfschmerzen plötzlich auftretend
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Akute Verletzungen oder Unfälle
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Stürze, Knochenbrüche, Verstauchungen unmittelbar nach Trauma
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Verdacht auf innere Verletzungen
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Infektiöse Erkrankungen
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Schwere Infekte wie Meningitis, schwere Erkältungen mit hohem Fieber
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Infektiöse Hauterkrankungen, die ansteckend sein könnten
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Frisch operierte Kinder
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Unmittelbar nach Operationen, insbesondere am Kopf, Rücken oder Becken
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Nach chirurgischen Eingriffen erst nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt
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Schwere chronische Erkrankungen
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Herz- oder Lungenerkrankungen in instabiler Phase
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Tumorerkrankungen oder Blutungsrisiken (außer nach ärztlicher Freigabe)
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Allgemeine Vorsicht
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Kinder, die stark dehydriert sind oder unter akuter Schwäche leiden
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Unsicherheiten bei der Diagnose – hier immer zuerst ärztliche Abklärung
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sollte sofort ein Kinderarzt aufgesucht werden.
Osteopathie kann in solchen Fällen begleitend eingesetzt werden, sobald die medizinische Ursache abgeklärt ist.
Ziel der osteopathischen Behandlung ist es, den Heilungsprozess zu unterstützen, die Entwicklung zu fördern und Spannungen sanft zu lösen – jedoch nicht, akute Erkrankungen zu behandeln oder den Arzt zu ersetzen.
Können Sie allen Kleinkindern helfen, die zu ihnen kommen?
Leider kann ich nicht allen Kindern helfen. Meine Therapie verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der viele Bereiche unterstützt, ist jedoch nicht allumfassend.
Je nach Art und Schwere der Beschwerden gibt es weitere therapeutische Möglichkeiten, die ergänzend sinnvoll sein können. Ich berate Sie gerne, welche Ansätze für Ihr Kind hilfreich sein könnten und arbeite wenn möglich mit Kinderärzten oder anderen Fachpersonen zusammen.
Wie viele Sitzungen sind für mein Kind notwenig?
In der Regel kommen die Kleinkinder pro Anliegen 1 bis 3 Mal zu mir, abhängig vom Thema.
Wird die Osteopathie für Kleinkinder erstattet?
Gesetzliche Krankenkassen bezuschussen die Behandlung oft nach ärztlicher Empfehlung, private Kassen leisten häufig anteilig. Leistungen über Zusatzversicherungen erfolgen im vertraglich vereinbarten Rahmen. Bitte klären Sie die Details vorab mit Ihrer Krankenkasse.
Lokal für Sie da – Kolbermoor & Region Rosenheim
📍 Anfahrt
Meine Praxis befindet sich in der Ganghoferstraße 20, 83059 Kolbermoor – zentral gelegen und gut erreichbar aus Rosenheim, Bad Aibling, Großkarolinenfeld und Bruckmühl.
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