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Mundgeruch trotz guter Mundhygiene?

Die oft übersehene Ursache für Mundgeruch und ein neuer verblüffender Behandlungsweg mit der Dentosophie


Mundgeruch ist für Außenstehende unangenehm


Wenn Mundgeruch trotz guter Mundhygiene bleibt, beginnt oft eine lange und frustrierende Suche. In diesem Beitrag zeige ich welche verblüffende Ursache häufig übersehen wird, teile meinen persönlichen Weg zur Lösung des Problems und zeige auf, wie und warum Dentosophie nachhaltig helfen kann.


Mundgeruch ist ein Thema, über das kaum jemand gerne spricht. Für Betroffene selbst ist er oft kaum wahrnehmbar – für das Umfeld jedoch umso deutlicher. Gespräche werden kürzer, Nähe wird vermieden, und nicht selten entstehen Unsicherheit und Scham. Mundgeruch ist belastend und kann das Selbstbewusstsein erheblich beeinträchtigen.


Meine persönliche Geschichte


Auch ich habe über viele Jahre mit Mundgeruch zu kämpfen gehabt. Anfangs bemerkte ich ihn selbst nicht bewusst. Was mir jedoch auffiel, war ein unangenehmer Geschmack im Mund, der sich nur kurzzeitig nach dem Essen besserte. Erst meine Tochter machte mich behutsam darauf aufmerksam. Dieser Moment war unangenehm – aber er wurde zum Ausgangspunkt einer intensiven Suche nach den Ursachen.

Wie viele Betroffene probierte ich zunächst alles aus, was naheliegend erschien: Mundspülungen, häufigeres Zähneputzen, Kaugummis. Die Wirkung hielt jeweils nur kurz an. Auch spezielle Mundbakterien, Ölziehen, Ernährungsumstellungen und eine Antipilztherapie brachten keine nachhaltige Verbesserung. Der Mundgeruch kehrte immer wieder zurück.


Mundgeruch: Welche Ursachen müssen zuerst abgeklärt werden?


Im Rahmen meiner Recherche und eigener Diagnostik wurde mir schnell klar: Es gibt Ursachen von Mundgeruch, die unbedingt medizinisch abgeklärt werden sollten. Dazu gehören insbesondere:

  • Entzündungen der Speiseröhre, Magen und Verdauungstraktes

  • Erkrankungen der Atemwege und der Lunge

  • Reflux

Diese Abklärungen sollten immer am Anfang stehen und gravierende Gesundheitsprobleme auszuschließen. Sind die Untersuchungen ohne Befund wird man vom Gesundheitssystem sich selbst überlassen. Mundgeruch ist keine medizinische Krankheit.


Bei mir waren alle medizinischen Untersuchungen unauffällig: Magen- und Darmspiegelung ohne Befund, kein Reflux, freie Atemwege. Damit rückte der Mundraum in den Fokus


Als Auslöser im Mundraum werden klassisch folgende Punkte beschrieben:

  • Pilzbelastungen

  • unzureichende Mundhygiene

  • Zungenbelag

  • Parodontose

  • Karies

  • Mandelsteine


Ich habe alle diese Punkte abgearbeitet - ohne Erfolg. Bei jedem Besuch meiner Tochter wurde wieder der Mundgeruch bemängelt. Es schien so, als ob ich damit leben müsste.


Dann bin ich auf eine Notiz gestoßen, dass ein erniedrigter PH-Wert des Speichels eine Ursache für den Mundgeruch sein könnte, denn ein gesunder Speichel besitzt einen stabilen pH-Wert und ist entscheidend für ein ausgeglichenes Mundbiom – also die Gesamtheit der Bakterien und Mikroorganismen im Mund. Sinkt der pH-Wert, verändern sich diese Bakteriengemeinschaften: Schutzbakterien sterben ab, während geruchsbildende Keime sich vermehren. Dabei entstehen Stoffwechselprodukte und Gase, die Mundgeruch und einen schlechten Geschmach verursachen können. Es besteht die Gefahr, dass die Zähne und Zahnfleisch angegriffen werden. Die Konsequenzen sind:

  • erhöhte Anfälligkeit für Karies und Parodontose

  • vermehrtes Pilzwachstum

  • vergrößerte Mandeln und Mandelsteine durch gesteigerte Abwehrarbeit des Rachenraums.


Mein Speichel-PH-Wert war aber bei allen Messung im grünen Bereich. Es war zum Verzweifeln!

Dann bin ich auf Grund meiner eigenen Dentosophietherapie endlich auf die Lösung gekommen: Ich hatte eine ausgeprägte Mundatmung, die ich mir schon in Kindesalter angewöhnt hatte und bis dato als gegeben hingenommen hatte.


Mundatmung trocknet den Speichel aus und senkt den pH-Wert deutlich. Bereits eine Stunde Mundatmung in der Nacht kann ausreichen, um das Mundbiom nachhaltig zu verändern. Tagsüber normalisiert sich der pH-Wert zwar wieder, die Veränderung des Mundbioms bleibt jedoch bestehen.


Doch wie kommt man von der Mundatmung zur Nasenatmung? Was macht man nachts, wenn kein Kontrollsystem wirksam ist? Wir atmen seit unserer Geburt unbewußt und geben diesem Vorgang wenig Aufmerksamkeit. Konzentriert man sich auf die Nasenatmung, bleibt der Mund geschlossen, aber schon beim nächsten Surfen im Internet vergißt man den guten Vorsatz, und der Mund steht wieder offen.

Es muss ein Umlernen erfolgen, sodass uns die Nasenatmung in Fleisch und Blut übergeht!


Diese Möglichkeit bietet uns jetzt die Dentosophie. - Eine Therapie, die das Optimieren von Atmen, Schlucken und Kauen im Fokus hat. Sie dauert bei Erwachsenen ein halbes Jahr und bei Kindern ein Jahr. 


Dentosophie – ein ganzheitlicher Therapieansatz

Die Dentosophie setzt direkt an funktionellen Ursachen an und kann im Mundraum insbesondere hilfreich sein bei:

  • Mundatmung

  • Karies

  • Parodontose

  • Pilzbelastungen

  • Zungenbelag

  • gestörtem Speichelfluss

  • und ..... Mundgeruch!


Sie arbeitet mit einem Trainingsgerät im Mund, den sogenannten Balancer und zielt darauf ab, die natürlichen Funktionen von Zunge, Atmung und Kauen wiederherzustellen. Bei Mundgeruch liegt der Schwerpunkt auf der Stabilisierung des Mundbioms durch konsequente Nasenatmung und die Förderung des Speichelflusses – unter anderem über die Aktivierung des Vagusnervs.

Der große Vorteil dieses Ansatzes liegt in seiner Nachhaltigkeit: Durch eine Art „Reedukation“ des Mundraums werden Fehlfunktionen langfristig korrigiert. Erste Verbesserungen können sich relativ schnell zeigen.


Zu beachten ist, dass Dentosophie etwas Zeit und Eigeninitiative bedarf, da es sich um eine begleiteten Autotherapie handelt und die Nasenatmung erlernt und trainiert werden muss. Täglich benötigt es 5 Minuten aktives Training sowie eine Stunde Tragen des Balancers im wachen Zustand sowie während der Nacht, ist der minimale Aufwand, den man investieren muss.


Mein persönlicher Weg zur Lösung

Ich hatte andere Gründe, die Dentosophie durchzuführen. Mundgeruch war nicht mein primärer Fokus. Aber bereits zu Beginn der dentosophischen Behandlung bemerkte ich einen deutlich verbesserten Speichelfluss. Der unangenehme Geschmack im Mund verschwand. Ein zusätzlicher Nasenbalancer verbesserte die Nasenatmung spürbar, sowohl im Alltag als auch beim Sport. Nachts blieb der Mund geschlossen, sodass sich der pH-Wert des Speichels stabilisieren konnte.

Dass ich das Thema Mundgeruch endlich gelöst hatte, bestätigte sich, als meine Tochter mir unaufgefordert im nächsten Urlaub erklärte, dass sie über 10 Tage hinweg kein Mundgeruch mehr bei mir wahrgenommen hatte.


Haben Sie Fragen oder möchten Sie klären, ob Dentosophie für Sie geeignet ist?


Wenn Sie sich in diesem Beitrag wiedererkennen oder unsicher sind, ob Dentosophie für Sie ein sinnvoller Ansatz sein könnte, melden Sie sich gerne bei mir.

📞 Rufen Sie mich an, wenn Sie Fragen haben oder eine erste Einschätzung wünschen.

🗓️ Alternativ können Sie über Doctolib eine Eignungsprüfung / Beratung buchen. Dabei schauen wir gemeinsam, ob Dentosophie für Ihre Situation ein geeignetes Mittel der Wahl ist.

Ich nehme mir gerne Zeit für Ihr Anliegen.



 
 
 

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©2021 Birgit Roppelt, Heilpraktikerin und Osteopathin für Rosenheim und Umgebung

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